Design/Marketing/Musik

pacemaker – mischermanns friend

+ Ist er zu stark, bist DU zu schwach! Der Pacemaker ist das perfekte Spielzeug für Fans des digitalen Musikmixings. Und zwar überall und immer.

Ich gehöre ja noch zur Generation der alten Schule. Bei mir tummeln sich zwei alte Technics MK2 und eine handvoll Platten, mit denen ich mir die gute alte Schule des Musikmixings aneignen wollte. Und grundsätzlich bin ich auch ein wahrer Fan dieser Technik, allerdings gibts da einen kleinen Haken: Woher nehmen, die brandheißen Platten, mit denen das Mischen auch richtig Spass macht? Wer hat schon Lust, mit den alten Scheiben zu jonglieren, wenn das Netz täglich von frischen digitalen Tracks überflutet wird?

Musik-Shopping war nie einfacher. Rechner an, die audiven Spielwiesen abgrasen und downloaden! Gegen Bezahlung, versteht sich. Das zumindest hoffe ich, wird jeder verstehen, dass sich musikalische Qualität langfristig nicht halten kann, wenn man die fleißige Produzentengemeinde lieber gegen lau abzieht. Davon kann keiner leben und so manch ein begnadeter Musiktüfftler ist dann gezwungen, seine kostbare Zeit mit Aushilfsjobs zu verschenken, anstatt sie in kreative Outputs zu investieren.

—ich schweife ab—

Jedenfalls erfreut sich das Musikmixing dank digitalem Überfluss und neuen Techniken ebenfalls zunehmender Beliebtheit. Vor allem Fans der elektronischen Musik möchten ihre eigenen DJ-Fähigkeiten, um aus ihren Lieblingstracks ihr eigenes Lieblingsset zu basteln. Dafür ist elektronische Musik einfach auch gemacht. Diese Tracks wollen nicht fein säuberlich nacheinander gehört werden, sie wollen in Mischung gebracht werden, damit daraus wieder etwas ganz neues entsteht.

„This will be to dancemusic what guitars where to rock’n’roll!“ – Richie Hawtin

Der Pacemaker setzt genau an dieser Leidenschaft an. Ipod war gestern. Heute ist Pacemaker. Die ultimative Musikmaschine ist eine tragbare DJ-Lösung. Über ein Touchpad wählt man die Tracks aus der Library. Zwei Kanäle können über einen Crossfader gesteuert werden, die Beats werden über ein spezielles Tool angeglichen. Mixes können gespeichert, über einen speziellen Editor bearbeitet und anschließend an Freunde verschickt werden.

Einfach Pacemaker an Rechner andocken, oder ans Mischpult, oder aber über Soundkarte an die Beschallungsanlage oder einfach nur an die Kopfhörer. Damit ist der Pacemaker ist wahrhaftig Mischermanns Friend.

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Ein Kommentar zu “pacemaker – mischermanns friend

  1. Portable? N1! Allerdings wird natürlich so die Kunst des Mischens an sich in den Hintergrund gestellt, stattdessen muss der „DJ“ sich dann stärker über die Dramaturgie und den Style profilieren… bin mir nicht sicher, wie und ob sich das in der Zukunft durchsetzen wird.

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