Musik

das berliner opossum holt den 25. zögling aus dem beutel

+ Das wird ne Jute! Zum fünfjährigen Jubiläum holt Opossum Recordings das 25. Release aus dem Sack. Ich hab schon einen Beutel abgegriffen und mal in die Vorpressung reingehört…

Ein Opossum ist ja bekanntlich ein Beuteltier. Nachwuchs wird in mütterliches Futteral gepackt. Sobald er auf eigenen Tatzen laufen kann, wird er in die weite Welt entlassen. Mit diesem Gedanken gründete Labelchef Marcel Jochmann aka mein Bruder vor 5 Jahren das Label Opossum Recordings. Die Idee dahinter: Eine Plattform zu schaffen, um den musikalischen Output befreundeter und teilweise weniger bekannter Produzenten auf Vinyl zu pressen und in die Welt zu streuen.

Das Konzept hat sich bewährt. Das Label feiert inzwischen sein 5jähriges Bestehen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Von der Berliner Homebase hat das Opossum seine Zöglinge schon weit über Ländergrenzen hinaus nach Europa aber auch in Länder wie die USA, Japan und Australien geschickt.

Künstler der ersten Stunde bilden ein fundiertes Artist-Network und helfen den jüngsten Sprösslingen beim Wachsen. Gemeinsam krabbeln sie in der aktuellen Release OPSM 025 „Got OPSMized – 5 Years of Opossum“ aus dem Beutel.

OPSM Gets into the Groove!

Auf der A-Seite haben sich der Labelchef Marcel Jochmann sowie der Aktivist der ersten Stunde, Rico Henschel aka Sweet’n’Candy, mit den Titeln „Bootie Count“ und „Downtown Groove“ verewigt. Damit bieten sie eine durchweg lockere Steilvorlage für eine B-Seite, bei der sich die Nachkommenschaft des Berliner Opossums ihre Spuren hinterlassen durften: Moritz Piske teilt sich den Platz mit Daniel Kampf, dem neuesten Act der Beutelfamilie. Mit den Tracks „Oh!“ und „Hammerstreet Chord“ geben sie zwei weitere Housetracks in den Runde. Damit feiern die Jungs ein gehöriges Revival der elektronischen 80er und 90er Jahre. Alle vier Tracks locken mit eindeutigen Vocals auf die Tanzfläche und appellieren sogar mit musikalischen Anlehnungen an die 70er Funk-Generation.

Auch im Packinging leistet sich OPSM 025 eine Retrospektive. Stoffbeutel waren das Utensil der 80er/90er Jahre. Inzwischen haben sie sich vom Öko-Image befreit und erobern die Modewelt. Mit der Idee, die Platten statt in Standard-Sleaves in Jute-Beutel zu liefern, gibt OPSM seinen Fans zusätzlich ein Accessoire an die Hand, mit dem man sich durchaus sehen lassen kann. Die Beutel sind auf 500 Stück limitiert. Die Scheibe selbst ist zur Abwechslung mal nicht Schwarz sondern Schneeweiß.

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